Einlagensicherung

Die Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken schützt die Guthaben von Kunden bei den privaten Banken in Deutschland. Anfang 2017 hat der Bundesverband deutscher Banken den freiwilligen Einlagensicherungsfonds der privaten Banken reformiert. Die Reform trat zum 1. Oktober 2017 in Kraft. Seitdem unterliegen bankähnliche Kunden (bestimmte Wertpapierfirmen und Finanzinstitute) sowie Bund, Länder und Kommunen nicht mehr dem Schutz der freiwilligen Einlagensicherung.

 

Der Schutz für Unternehmen, Versicherungen und halbstaatliche Stellen, wie etwa Versorgungswerke, bleibt erhalten, wird aber ebenfalls schrittweise angepasst. Seit dem 1. Oktober 2017 sind Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen nicht mehr durch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds geschützt (Bestandsschutz für Papiere mit Erwerb vor dem 1. Oktober 2017). Ab dem 1. Januar 2020 werden Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten vom Schutz ausgenommen, sofern sie nicht von Privatpersonen oder Stiftungen gehalten werden. Auch hier gilt ein Bestandsschutz für Einlagen, die vor dem Stichtag vereinbart wurden.

 

Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt bis zum 31. Dezember 2019 20% des für die Einlagensicherung jeweils maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank, bis zum 31. Dezember 2024 15% und ab dem 1. Januar 2025 8,75%.

 

Die Kommunalfinanzierungsbank ist Mitglied in der Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken. Die derzeit geltende Höhe der Sicherungsgrenze der Bank können Sie beim Einlagensicherungsfonds (https://einlagensicherungsfonds.de/abfrage-der-sicherungsgrenze/) abfragen.

 

Weitere Informationen zur Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken erhalten Sie auf der Homepage des Einlagensicherungsfonds (https://einlagensicherungsfonds.de/).